Posts mit dem Label hardcore werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label hardcore werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2/17/2009

If I never make it home tonight....


...THE STREETS WILL SWALLOW ME WHOLE!!!


Trapped Under Ice sind eine junge Band aus Baltimore, die sich ganz dem Mosh verschrieben hat. Eine tiefe Abwehrhaltung gegenüber der bösen Welt und eine lang nicht mehr gehörte Intensivität liegen den erst 2 Releases diese Band zu Grunde. Besonders "Stay Cold" macht in rund 10 Minuten keine Gefangenen und ist - für mich - eine der besten Hardcore-Scheiben 2008. Auch das Democover sieht schön scheisse underground aus. Yeah.

underaice

2/14/2009

Celeste - Misanthrope(s)


Die neue Celeste ist seit heute zum Download und Vorbestellen in gefühlten 367 Varianten bereit. Wer die Band noch nicht kennt, der kann sich gerade noch den direkten Vorgänger "Nihiliste(s)" mit runterladen. Es erwarten einen abermals Hass, Verzweiflung und Lebensverneinung. Einfach dem Link unten folgen und eine der spannendendsten und bösartigsten Bands der letzten Jahre entdecken!

Reinhören und Runterladen!

2/11/2009

Auf die Fresse mit Gefühl!




Erster Beitrag hier! Und ich möchte als Erstes auf eine besondere Band von der Insel hinweisen, die auch hierzulande schon eine gewisse Popularität erreicht haben und diese von mir aus gern vergrößern können!

Also gut, das neue Architects ist wirklich großartig. Momentan sind vier Songs davon hier zu hören. Basslastige Rhythmen, rauher Gesang und dichte Strukturen bestimmen hier das Geschehen. Im Gegensatz zum meiner Meinung nach eher schwachen Vorgänger wurde mehr auf Dynamik und damit auch auf mehr Cleangesang gesetzt. Der Titelsong ist dann fast schon eine Ballade - mit Eruption.

Eine Wagenladung Krach

Oh lala, lang nix mehr von meiner Seite aus zu lesen gewesen. Man möge es entschuldigen. Dafür heute in zwei Schüben zunächst einmal ein Statusbericht von der Krachbasis und später noch ein eher hypelastiger von der Binärcode-Front. Damit sich hier jetzt keiner über mangelnde Abwechslung beschweren kann.

Dann mal ab die Post.




























Zwecks Nicht-Abschreckens der verweichlichten Leserschaft folgen nun zunächst: Battle!
Made in the USA, straight nach vorne gehend und immer schön zwischen melancholisch (manchmal) und aufbauend-positiv (oft) pendelnd haben die Jungs mit "In Remission" annon 2008 ein formidables Debütalbum abgeliefert und dürften auch live "abgehen wie ein Kampfhund auf dem Kinderspielplatz". Möglichkeiten, sich hiervon zu überzeugen gibt es im März, wenn die Band zusammen mit den kanadischen Grave Maker auf ausgedehnte Europatour geht. Vorbeigucken angesagt, wenn nicht sogar Pflicht.

Reinhören!



























Nummer zwei im Bunde sind heute LoFi Inferno aus München. Nicht vom Bandnamen irritieren lassen. LoFi ist hier gar nichts, dafür jedoch angenehm passioniert und abwechslungsreich gespielt. Getextet wird auf Deutsch, angesungen und -geschrien gegen die Momente der Resignation und alles, was sonst noch eher scheiße ist. Tolle Sache, könnten noch einiges reißen. Das Debütalbum "Unter Wölfen" ist auf dem Weg und weiß definitiv zu überzeugen. Weiter so!

Reinhören!
















So, Hardcore-Phase überstanden, jetzt gibt's was für echte Männer. Tombs sind auf Relapse gesignt, was ja an und für sich und sowieso schonmal jeden Krachliebhaber zumindest zum Reinhören verführen sollte. Da ich mit dieser Meinung vielleicht doch etwas alleine da stehe jetzt nochmal die eindringliche Bitte: Hört und kauft "Winter Hours". Ein Wahnsinnsalbum. Der nahezu perfekte Mix aus Mastodon, Kylesa und Celtic Frost. Heißt: Dreckiger Rock trifft auf Crustpunk und Black Metal. Riffwände werden am laufenden Band aufgebaut um schnurstraks wieder eingerissen zu werden. Monumental und essenziell. Auch hier: da geht noch einiges!

Reinhören!





















Achtung, jetzt wirds noch zweimal richtig wild. Zunächst: Neuropathia aus Polen.
Machen: wilden punklastigen Grindcore mit Liebe zu obskuren B-Movies und heftigsten Riffs.
Ergibt: Eine Wagenladung Adrenalin nicht nur für den Hausgebrauch. Nachzuhören auf den angenehm subtil betitelten Scheiben "Satan Is A Cunt" und "Satan Owns Your Stereo". Neben Antigama vermutlich derzeit das Beste, was die osteuropäische Grindcore-Szene zu bieten hat. Ach fuck it: Neben Antigama vermutlich derzeit das Beste, was die gesamte europäische Grindcore-Szene zu bieten hat.

Reinhören!























Und zum Abschluß nochmal Grindcore. Meine derzeitige Lieblingsband dieser Sparte, Magrudergrind, haben schonmal zwei Hörproben ihres im Sommer erscheinenden Willowtip-Debüts auf ihre Myspace-Seite gestellt, die das wohl famoseste Geprügel seit... ja, seit ihrem letzten Album versprechen. Ganz wild, ganz toll und neuerdings mit Nasum-Gedächtnisvocals versehen. Trotzdem immer noch unüberhörbar Magrudergrind. Yeeha!

Reinhören!

1/29/2009

Loma Prieta



Ah, einer geht doch noch, bevor ich mich tatsächlich ins Bett begebe.
Loma Prieta kommen mal ausnahmsweise nicht aus Italien, Frankreich oder Deutschland, haben sich aber dennoch mehr oder weniger dem klassischen Screamo-Stil verschrieben.
Gewöhnlich klingen sie dadurch jedoch noch lange nicht, denn im Gegensatz zu vielen Bands dieser Richtung finden sich in ihren Songs durchaus starke Progressive Rock-Anleihen der moderneren Sorte. Ändert nichts daran, dass die Musik nach wie vor reichlich verzweifelt-manisch rüberkommt, sorgt jedoch für das nötige Quäntchen Eigenständigkeit. Zugegeben, mit dieser Musik kann man bei mir kaum was falsch machen, aber die "Last City"-12 Inch rotiert bei mir doch nochmal deutlich öfter als die Outputs einiger anderer, renommierterer Bands dieses Stils. Dringend auschecken!

Reinhören!

1/27/2009

Teen Cthulhu



Was ich aus dem heutigen Abend auf jeden Fall gelernt habe? Das Internet vergisst aber auch mal wirklich rein gar nichts! Erst recht nicht, wenn es um das Verwursteln altbekannter Horror-Standardliteratur im Bandnamen geht. So taucht dann selbst eine Band wie Teen Cthulhu, die in den Jahren 1998-2003 ein gar unglaubliches Underground-Dasein gefristet haben muss doch im Laufe der Zeit in irgendeinem geschmackssicheren Blog wieder auf.
Geboten wird eine Mischung aus symphonischem Black Metal und, äh, chaotischem Hard-/Grindcore. Ziemlich verquerer und auch ziemlich toller Kram standesgemäß mit untergrundiger Rumpelproduktion versehen. So muss das sein, so wird das gemacht. Aber... ach, hört selbst!

Reinhören!